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Die zweite Seite der Medaille

Spielsucht kann jeden treffen. Auch Prominente sind keineswegs vor noch immer herrschenden Gefahr geschützt. Ein bekanntes Gesicht eröffnet nun sein Geheimnis und zeigte auf, wie er seine Ersparnisse binnen kürzester Zeit verzockte.

Die Rede ist von Carlo von Tiedemann, dem Hamburger Moderator, der viele Jahre lang vor den Kameras stand. In der ARD Sendung „Menschen bei Maischberger“ machte von Tiedemann seinem Geheimnis Luft und erklärte den Zuschauern, was ihm widerfahren ist und um welchen Betrag es sich handelte, den er in Spielbanken verlor. Gleichzeitig wurde deutlich, dass zumindest er einen Weg gefunden hat, sich vor einer Wiederkehr der Spielsucht zu schützen. Carlo von Tiedemann steht für abertausende, wenn nicht sogar für Millionen Menschen, die als faktisch spielsüchtig gelten. Der Mann ist nun 69 Jahre alt und kann mittlerweile offen über das häufig unter den Teppich gekehrte Thema sprechen.

Tiefer Absturz statt Reichtum

Carlo von Tiedemann - TV GrößeDass ihn eine Spielbank einmal finanziell in den Ruin stürzen könnte, hatte der gut gelaunte Endsechziger sicherlich nicht erwartet. Der TV-Moderator hat sich immer wieder und vor allen Dingen immer häufiger im Casino Travemünde aufgehalten, wie er in „Menschen bei Maischberger“ offerierte. Seine gesamten Ersparnisse in Höhe von etwa 25.000 Euro verlor er in dem Etablissement. Wie er selbst sage, musste es einen Weg geben, den „verdammten kleinen Teufel im Kopf“ wieder loszuwerden. Schließlich war von Tiedemann mittlerweile pleite. Seine Lösung des Problems war es, sich schlicht und ergreifend sperren zu lassen – und das für sein gesamtes restliches Leben. Ganz offensichtlich ist dies für viele Spielsüchtige die einzige Chance, sich vom Spielen in Casinos loszusagen. Bei dem Promi liegt diese Zeit schon viele Jahre zurück, die in den 60ern begonnen hatte. Alles begann recht harmlos. Hier und da wurden ein paar Euro in Spielautomaten geworfen, die in nahezu jeder Imbissbude herumstehen. Irgendwann führte ihn sein Weg ins Casino Travemünde. Der Traum vom großen Geld am Roulettetisch war zum Greifen nah. Was folgte, war ein tiefer Absturz ins Nichts.

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Tiedemann hat daraus gelernt

An einem dieser verlockenden Abende setzte von Tiedemann auf Alles oder Nichts. Ganze 50.000 DM, umgerechnet rund 25.000 Euro, verzockte er innerhalb von wenigen Stunden. Das Geld hatte er durch den Verkauf seiner Wohnung erhalten. Das bittere Erwachen kam für den heute sichtlich gereiften Mann nach der besagten Nacht, die seine Existenz zunichte machte. Er sagte im Interview: „Ich war der größte Hornochse der Welt“. Seine damals weinende Freundin öffnete ihm die Augen. Mithilfe seines Anwalts sagte er sich schlussendlich von Spielbanken los und ließ sich für alle Zeiten als Spieler sperren. Auch Experten sind überzeugt davon, dass Süchtige keine Alternative haben als diesen Schritt zu gehen. Weg ist die Faszination, die von Roulette und Co. ausgeht, bei von Tiedemann auch heute noch nicht. Dies gab er offen zu.

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