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Dreiste Rentnerin

Ganz offensichtlich kann sich jede Generation für Casino Spiele wie Poker begeistern. Das beweist ein Fall in der Schweiz, der nun dafür sorgt, dass eine Rentnerin vor Gericht steht. Wenn immer es die Zeit zuließ, hielt sie sich in verschiedenen Pokerclubs des Landes auf. Soweit kein Problem, denn schlussendlich steht es auch dieser Altersklasse zu, sich die Freizeit mit spannenden Spielen zu vertreiben. Wäre da nicht der Haken: Statt ihres eigenen Geldes verzockte die „Dame“ Geld aus dem Betrieb, in welchem sie bis dahin nebenbei ausgeholfen hatte. Das mittelständische Unternehmen kam aber nun hinter den Betrug und stellte fest, dass inzwischen rund 580.000 Euro (630.000 Franken) fehlten.

Aufhilfsjob als „Geldquelle“

Die Angeklagte, die sich bereits in Kürze vor Gericht verantworten muss, war zwar schon längst in Rente, hatte aber trotzdem die Buchhaltung des besagten Unternehmens als Aushilfskraft übernommen. Im Zeitraum von unglaublichen zehn Jahren gelang es ihr, sich immer mal wieder unauffällig an dem Firmenkonto zu bedienen. Das Geld überwies sie zunächst auf ihr eigenes Konto, um es anschließend in Pokerclubs durchzubringen. Laut eigenen Aussagen begann das Ganze bereits 2003. In fast unscheinbaren Beträgen sicherte sie sich durch mehrfache Überweisungen Summen bis zu 85.500 Franken pro Jahr. Ganz offensichtlich war ihre Leidenschaft zum Verhängnis geworden, denn am Pokertisch hatte sie fast ausschließlich Pech. Gewinne gab es nur selten. Hinzu kommt die Tatsache, dass die von der Rentnerin besuchten Clubs illegal betrieben werden – zum Beispiel in Restaurant Hinterzimmern.

Spielsucht macht auch vor Rentnern nicht halt

Sobald ihr Mann aus dem Haus war, machte sich die unscheinbare Dame auf den Weg zum Pokern. Ihre Sucht hat sie über Jahre hinweg verheimlichen können. Dass sie nicht in legalen Casino spielte, soll laut ihrer Aussage an dem Hund gelegen haben, den sie dort nicht mit hätte hinnehmen können. Einsätze bis zu 1.000 Franken pro Runde waren während der heimlichen Ausflüge keine Seltenheit. Mittels neuer Handy Sim Karte konnten ihr die Termine für neue, unerlaubte Spiele zugeschickt werden. So bekam der Ehemann jahrelang rein gar nichts von der immer stärker werdenden Sucht mit. Zwar zeigt die Frau inzwischen Reue und beteuert, das schlechte Gewissen nie losgeworden zu sein. Dennoch muss sich die Rentnerin vor Gericht verantworten, denn aus dem geplanten „Darlehen“ bei der Firma wurde nichts. Es kam nämlich nie Geld rein, das sie hätte zurückzahlen können.

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