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Freiwillige vor

Sachsen-Anhalt bettelt förmlich nach einem freiwilligen Käufer für die hiesigen Spielbanken. Noch immer ist ein solcher jedoch nicht gefunden. Die Roulettekugel wird wohl auch in den kommenden Wochen einstauben – schade für potentielle Gäste, die sich eigentlich auf ein paar spannende Spielrunden gefreut haben. Noch bis zum 15.2.2012 haben Interessenten die Möglichkeit, sich auf die Lizenzen für Spielbanken im Raum Sachsen-Anhalt zu bewerben. Ausgeschrieben wurde die besagte Konzession bereits im Oktober des vergangenen Jahres. Ganz offensichtlich hat niemand wirkliches Interesse an der Spielbank, denn laut Ulf Gundlach, dem zuständigen Innen-Staatssekretär, bleiben die erhofften Bewerber aus. Bisweilen gibt er sich allerdings sehr zuversichtlich und hofft darauf, dass die Kugel in Sachen-Anhalts Spielbanken schon bald wieder rollen wird.

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Stillstand seit 2011

Vor über drei Jahren, genauer gesagt 2009, wurden die Spielbanken in den Städten Wernigerode, Magdeburg und Halle vom Land privatisiert. Der Grund waren einbrechende Umsätze in den Sektoren Automatenspiel sowie auch an den Roulette- und Blackjacktischen. Mehr als die Hälfte der Einnahmen fielen im Zeitraum seit 2002 weg. Letztlich musste das Land handeln und fasste nunmehr den Entschluss zur Privatisierung dieser Betriebe. Kurze Zeit nach diesem Entscheid wurden die Spielbanken für eine Million Euro käuflich erworben – von Dare to Dream, einem Unternehmen aus Israel und Zypern. Schnell hatte man wunderbare Ideen gefunden, was sich aus den Betrieben so alles zaubern ließe. Geplant waren neben einem 300 Mio. Euro schweren Vergnügungspark, der in Vockerode gebaut werden sollte, auch diverse Luxus Hotels, Wellnesscenter, Kongresshallen und Einkaufsbereiche. Ziel war es, aus Sachsen-Anhalt eine Art „Las Vegas des Ostens“ zu zaubern.

Ungewisse Zukunft für die Spielbanken

So schön sich die Ideen und festen Pläne auch anhören: Aufgrund einer internen Finanzkrise konnte Dare to Dream diese bisher nicht umsetzen. In Folge dessen wurden die Spielbanken der drei Städte geschlossen; und das bereits 2011. Über mehrere Monate versuchte ein deutscher Unternehmer, die drei Betriebe zu kaufen. Er ging in Verhandlungen mit der Sybil Group, konnte sich jedoch bis heute nicht mit dem Land einigen. Das Problem sind ganz offensichtlich die Auflagen zur Wiedereröffnung, denn hier stellt sich besagter Geschäftsmann weiterhin stur. Seit Januar 2012 verfügt niemand mehr über die Lizenzen der Spielbanken, denn dem Unternehmer wurden sie entzogen. Was folgte, war ein umfassendes Insolvenzverfahren. Die Hoffnung, man könne den Betrieb bereits bis Ende 2012 wieder aufnehmen, ist mittlerweile gestorben. Nun bleibt die Zuversicht, dass sich bis zum 15. Februar ein neuer Käufer findet.

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