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Neue Gesetze in Prag

Ganz offensichtlich nimmt sich Tschechien nun unsere Gesetze zum Vorbild – zumindest, wenn es um die Neuregulierung des Glücksspiels geht. Immer wieder kam es zu heißen Auseinandersetzungen und Diskussionen. Einige Tage ist es her, als man sich in Prag mit der Stadtverwaltung traf, um das Glücksspiel in der Hauptstadt zu thematisieren. Spät in der Nacht wurde eine Einigung getroffen, die dahin geht, Spiele einzuschränken. Zumindest in Prag sollen schon in Kürze zahlreiche Spielautomaten aus Gaststätten entfernt werden. Dort gibt es, anders als hier, keine Gnade. Nicht einmal ein Gerät soll künftig in Restaurants, Imbissbuden und Co. zu finden sein, denn in der tschechischen Hauptstadt soll das Glücksspiel nur noch in den lizenzierten Spielbetrieben stattfinden dürfen. So rigoros haben sich bisweilen nur sehr wenige andere Länder gezeigt.

Als sei dieser gravierende Einschnitt noch nicht Genug fürs Erste, setzen die Prager gleich noch einen obendrauf. Allen Spielbetrieben – auch den lizenzierten – wird es ab sofort untersagt, Werbung für ihr Angebot zu machen. Will heißen, dass hier künftig keine Leuchtreklame mehr aufblinken darf. Alle Maßnahmen zum Werben müssen entfernt sein, denn ansonsten kommen hohe Strafen auf die Betreiber zu. Doch das ist erst der Anfang. In Bälde will man außerdem die Zahl der Betriebe reduzieren. Während es derzeit noch rund 650 Spielhallen und Casinos gibt, sollen schon in wenigen Monaten nur noch 317 Anbieter erlaubt sein. Das Rathaus in Prag muss dann die schwere Entscheidung treffen, welche Betriebe überhaupt eine Konzession erhalten. Natürlich wirkt sich das Entfernen der Werbebanner und Leuchtreklame positiv auf das Stadtbild aus. Was allerdings aus den Betreibern und ihren Angestellten wird, darüber macht sich offensichtlich niemand Gedanken.

Der Stadtrat der Partei Top90 findet die Entscheidung revolutionär. Anders denken Kritiker, die zum einen viele Jobs gefährdet sehen und zum anderen klar machen, dass die Kommune enorme finanzielle Einbußen in Kauf nimmt. Rund 34 Millionen Euro fallen durch die Schließlich derart vieler Betriebe weg. Ob sich Prag dies wirklich leisten kann, ist fraglich. Außerdem bestünde für die noch übrigen Spielcasinos die Möglichkeit, ihre Räumlichkeiten weiter auszuschöpfen und noch mehr Geräte aufzustellen. Dem übermäßigen Spielverhalten ließe sich auf diese Weise folglich nur bedingt entgegenwirken.

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