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Spanien senkt die Glücksspielsteuer für Online Anbieter

Jedes Land in Europa hat seine ganz eigenen Vorstellungen daran, wie man das Thema Online Glücksspiel am besten handhabt. Während Deutschland und Österreich auf Durchzug schalten und den Boom der Online Casinos nicht wahrhaben wollen, gibt es in Spanien inzwischen durchaus Lizenzen für solche Anbieter. Man setzt hier alles daran, den Markt wirtschaftlich attraktiv für die Unternehmen zu gestalten, die im Sektor Online Gaming Rang und Namen haben.

Flagge SpanienDass der Glücksspielmarkt weiter wachsen wird, steht außer Frage. Gerade in den letzten Jahren sind diverse Anbieter hinzugekommen, die attraktive Unterhaltung und faire Gewinnchancen versprechen. Den Spaniern scheint diese Tatsache recht zu sein, denn hier setzt man darauf, Profite aus dem Wachstum zu schlagen. Die Politik setzt auf eine Glücksspielsteuer, die gerade für junge, wachsende Unternehmen von Interesse sein dürfte. Sie wurde nämlich gerade erst um ganze 5% gesenkt. Am Ende kommt die Entscheidung beiden Seiten zugute, und man kann nur immer wieder anmerken, dass auch Deutschland Einnahmen in dieser Größenordnung gut stünden. Schließlich ist trotz der Senkung ein ordentlicher wirtschaftlicher Aufschwung in Spanien zu verzeichnen.

Nur noch 20 Prozent Glücksspielsteuer ab 2018

Der Branche erging es in der jüngsten Vergangenheit alles andere als gut. Gerade die Paradise Papers haben Unternehmen wie Novoline und Merkur schwer zugesetzt. Beide Top Provider haben dann entschieden, sich aus dem Online Gaming Sektor zurückzuziehen – zumindest in Deutschland und Österreich. Spanien beweist auf eindrucksvolle Weise, dass man lokale Angebote und Online Glücksspiele durchaus miteinander verbinden und vor allen Dingen in die richtige Richtung lenken kann. Das spanische Abgeordnetenhaus präsentierte erst vor wenigen Wochen eine Budgetaufschlüsselung, aus der hervorgeht, dass die wirtschaftliche Lage gerade durch Online Casinos, Buchmacher und andere Unternehmen der Branche ordentlich dasteht. Aus diesem Grund konnte Spanien nun eine Senkung der Glücksspielsteuer bewirken – auf 20%. Die Änderung trat bereits am 1. Juli dieses Jahres in Kraft und dürfte vor allen Dingen die Unternehmer freuen, die seit jeher seriöses Glücksspiel online anbieten.

Die Senkung von ehemals 25 auf jetzt 20 Prozent Steuer gilt sowohl für Casinos als auch für Buchmacher – allerdings nur solche, die ihren Spielern fixe Gewinnquoten bieten. Ebenso profitieren Bingo- und Pokerseiten von der Steuerentlastung, die nun schon seit einigen Tagen gilt. Anbieter mit Pari-Mutuel-Wetten hingegen sind weniger erfreut über die Änderungen, denn ihnen wurde eine Steuererhöhung aufgebrummt. Die besondere Wett-Art stammt ursprünglich aus Frankreich, hat sich aber auch in Spanien durchgesetzt. Gesetzt wird bei dieser Form nicht gegen Buchmacher, sondern gegen Mitspieler. Die bisher veranschlagte 15% Steuer wird nun auf 20% angehoben. Besonders attraktiv sind die Standorte Melila und Ceute. Dort nämlich werden schon seit langem lediglich 10% Steuer abgeführt. Der Satz soll auch in Zukunft gelten.

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Spanier setzen auf Attraktivität für Online Gaming

Dass Glücksspiel immer beliebter wird und vor allen Dingen rasant wächst, das hat sich längst herumgesprochen. Die Anbieter sind bei Weitem nicht nur in Spanien aktiv, doch gerade hier wird deutlich, wie es um das Wachstum bestellt ist. Allein das erste Quartal 2018 brachte gegenüber dem Vorjahresquartal eine Umsatzsteigerung in Höhe von rund 27% – Werte, die sich sehen lassen können. Während man hierzulande nichts von dem Wachstum wissen will, macht sich Spanien dieses ganz bewusst zunutze und setzt alles daran, in den kommenden Monaten noch attraktiver für Online Casinos und Buchmacher, Pokerseiten sowie Bingo Portale zu werden. Das besagte Wachstum kann in Spanien bereits garantiert werden. Außerdem sind die steuerlichen Bedingungen interessant für Unternehmen der Online Gaming Branche. Immer mehr Anbieter setzen auf diesen Markt, der sich wirtschaftlich offenbar mehr als lohnt.

Experten haben bereits Berechnungen angestellt und sind fest davon überzeugt, dass der Staat schon in Kürze von seiner Entscheidung profitieren wird, die Steuern zu senken. Mehr Anbieter bedeuten schließlich mehr Spieler – wodurch wiederum umso mehr Umsätze generiert werden können. Am Ende dieser langen Rechnung erwirtschaftet Spanien trotz Steuersenkung ein Vielfaches, ohne sich selbst anstrengen zu müssen. Die Behörden setzen indes alles daran, dass auch die Seriosität nicht zu kurz kommt und dass Spielern eine sichere Basis mit fairen Gewinnchancen geboten wird. In dem Punkt sind die Verantwortlichen deutlich besser aufgestellt als in vielen anderen EU Ländern.

Kritiker weisen auf Spielsucht hin

Geht es ums Thema Gegenwind, dann steht Spanien nicht besser da als beispielsweise Deutschland. Denn: Wo Glücksspiel geboten und legalisiert wird, da gibt es immer auch Kritiker, die sich schreckliche Sorgen ums Thema Spielerschutz machen. Den Gegnern zufolge sollte Spanien das Glücksspiel nicht in der Form fördern, wie es aktuell der Fall ist. Schließlich gäbe es im Land bereits jetzt mehr als genug Menschen, die unter problematischem Spielverhalten zu leiden haben. Die Regierung reagiert prompt und macht klar, dass ein Teil der Einnahmen selbstverständlich dazu aufgewendet wird, den Spielerschutz zu verbessern und Spielsuchtprävention zu gewährleisten.

Aktuell hofft man darauf, dass mit der Steuererleichterung mehr neue Anbieter nach Spanien kommen. Nur dann wäre sichergestellt, dass genügend Einnahmen für einen guten Spielerschutz generiert werden. Es bleibt erst einmal nur, die nächsten Monate abzuwarten und gegebenenfalls zu überdenken, ob die Rechnung tatsächlich so aufgeht, wie es sich die Regierung erhofft.

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