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Sportwetten sollen reguliert werden

Sportwetten TipicoEndlich gibt es für Buchmacher, die in Deutschland aktiv sind, einen Lichtblick. Die Bundesländer planen nun nämlich, eine gesetzliche Grundlage für Sportwetten zu schaffen. Ziel ist es, diesen Teil der Glücksspielbranche ein- für allemal zu regulieren und die Grauzone aufzulösen, in der sich die meisten Online Buchmacher heute noch befinden. Um offiziell Wetten anbieten zu dürfen, müssen sich die Betreiber nun um eine offizielle Lizenz bewerben. Zudem gibt es strenge Voraussetzungen und klare Regeln. Wer sich nicht daran hält, der hat letztlich keine Chance, Deutschland weiterhin mit Sportwetten „beliefern“ zu dürfen.

Es gibt durchaus einige Wettanbieter in Deutschland, die man als Tipper für seriös und sicher hält. So auch den Riesen TIpico, der schon seit Jahren für sein Angebot wirbt – sei es auf Banden im Fußballstadion, auf Trikots oder im TV. Das Unternehmen hat in der Vergangenheit große Fußballlegenden für sich gewinnen und im Zuge der TV-Spot Gestaltung vor die Kamera stellen können. Inzwischen zählt Tipico sogar zu den größten Wettseiten in ganz Deutschland. Was vielen Tippern aber entfallen ist: Bei dem Konzern handelt es sich um einen mit Sitz auf Malta. Offiziell dürfte Tipico hierzulande also gar nicht so agieren, wie es derzeit der Fall ist.

Rechtliche Grauzone muss ein Ende haben

Dieses Beispiel steht für viele, die wir an der Stelle nennen könnten. Tipper, die bei Tipico, Betway, Bet365 & Co. aktiv sind, verlassen den Rechtsraum Deutschland und befinden sich damit automatisch in einer Grauzone. Belangt wird man in der Regel nicht, doch als Spieler im Online Wettbüro hat man eben auch keine rechtliche Handhabe, sollte der Anbieter die Gewinnauszahlung tatsächlich einmal verweigern. Die 16 deutschen Bundesländer haben es nun endlich geschafft, sich bezüglich des Sportwetten-Angebots in Deutschland einig zu werden. Die jahrelangen Diskussionen wurden beigelegt und man ist sich sicher: Die Grauzone lässt sich nur auflösen, wenn es eine offizielle Lizenzvergabe und eine gute Regulierung im Bereich Sportwetten gibt.

Es wurden im Zuge der geplanten Lizenzvergabe gewisse Regeln aufgestellt. Sofern ein Buchmacher die Mindeststandards erfüllt und dabei insbesondere den Schutz von Jugendlichen sowie potentiell Spielsüchtigen gewährleistet, hat er die Möglichkeit, sich auf die Lizenzen zu bewerben. Diese werden bereits am 1. Januar 2020 vergeben und sind automatisch bundesweit gültig. In Kraft tritt diese Regelung am 21. März 2019 und wird von allen Ländern unterzeichnet.

Nicht der erste Regulierungsversuch in Deutschland

Schon vor einigen Jahren hatte man versucht, Buchmacher zu regulieren. Damals gab es aber viel Gegenwind, so dass die Änderung des Glücksspielstaatsvertrags letztlich scheiterte. Nun allerdings ist die Regulierung beschlossene Sache. Geblieben sind die Auflagen, die vor allem besagen, dass Jugendlichen der Zugriff auf das Wettangebot verwehrt werden muss. Setzten registrierte Spieler mehr als 1.000 Euro je Monat, sind die Anbieter zudem in der Pflicht, Sperren zu verhängen. Komplett verboten werden Live Wetten, und auch Online Casinos dürfen im Zuge des Wettangebots nicht erwähnt oder verlinkt werden.

Vorerst sollen die Lizenzen zwei Jahre lang gültig sein. In dieser Zeit will man experimentieren und prüfen, ob die Regulierung in der geplanten Form funktionieren kann. Besorgt ist man insbesondere deshalb, weil viele Buchmacher gleichzeitig Casino Spiele im Angebot haben. Diese werden hier allerdings nicht akzeptiert und müssen demnach von den in Deutschland verfügbaren Sportwetten-Seiten verschwinden. Der Geschäftsführer des deutschen Sportwettenverbands, Luka Andric, äußert weitere Kritik an der geplanten Regulierung: „Heute lassen sich jederzeit, auch während des Spiels noch, Wetten platzieren. Wir fordern eine zentrale Aufsicht, die gegen schwarze Schafe durchgreift.

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Noch keine Aufsichtsbehörde verfügbar

Zwar steht fest, dass ab dem 1. Januar kommenden Jahres Lizenzen für Online Buchmacher vergeben werden. Bis zu diesem Tag wird es allerdings ganz sicher niemanden geben, der die Unternehmen überwacht und gegebenenfalls Maßnahmen ergreift, sollte es zu Verstößen kommen. Wenn überhaupt, dann könnte eine solche Behörde frühestens 2021 aufgestellt sein. Bis dahin gibt es in der Regierung noch viel zu klären. Das Thema Online Casinos steht dabei eindeutig im Fokus. Auch hierzu muss in Deutschland endlich Klarheit herrschen. Klar ist also: Spätestens im Sommer 2021 müssen sich die 16 Länder darüber einig sein, ob Casino Spiele ebenfalls zugelassen und reguliert werden oder nicht.

Wie immer gibt es zwei Seiten der Medaille. Zum einen besteht natürlich die Gefahr einer Spielsucht. Zum anderen ist der Casinomarkt einer der größten überhaupt. Allein 2017 haben Spieler dort rund 47 Milliarden Euro eingesetzt. Die Steuergelder entgehen Deutschland bislang, da die Unternehmen in der Regel im EU Ausland lizenziert sind und ihre Steuern demnach dort abführen. Das müsste sich mit einer Regulierung ändern. Bislang will sich aber niemand klar zum Thema äußern, und bis 2021 ist es noch ein langer Weg. Zumindest ein wenig Bewegung gibt es bereits bei dem Thema. Schleswig-Holstein probt nun schon seit einigen Jahren den Alleingang. Hessen und Rheinland-Pfalz schließen sich an, denn auch sie sind dafür, das Casino Spiele in Deutschland legalisiert sind. Bis zur bundesweiten Einigung könnten allerdings noch Ewigkeiten vergehen, denn die meisten Länder sind nach wie vor dagegen, Lizenzen an Online Casinos zu vergeben.

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