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Westspiel Casinos demnächst zum Verkauf ausgeschrieben

Vor wenigen Tagen hat die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen der Privatisierung von Westspiel mit insgesamt vier Casinos sowie der Spielbank Bremen zugestimmt. Demnach wird es wohl schon in Kürze zum Verkauf all dieser Casinos kommen. Westspiel zu privatisieren, war offensichtlich die Idee des Finanzministeriums. Nun muss nur noch die NRW.Bank als bisher einzige Gesellschafterin des Glücksspielbetreibers zustimmen. Nach der offiziellen Privatisierung, die höchstwahrscheinlich schon in Kürze durchgeführt wird, hat Westspiel freie Hand über den Verkauf der Casinos. Bisher war es aufgrund des staatlichen Glücksspielkonzepts nicht möglich, eine Veräußerung anzustreben. Dabei geht es Westspiel schon lange nicht mehr so wie noch vor 20 Jahren.

WestspielNoch ist die Zukunft der vier Casinos in NRW sowie der Spielbank in Bremen ungewiss. Dennoch ist Lutz Lienenkämper, CDU Finanzminister, klar in seiner Meinung: „Aus unserer Sicht müssen weder eine Förderbank noch der Staat am Roulettetisch sitzen. Entscheidend ist, dass die Aufsicht über den Spielbetrieb engmaschig und wirksam ist.“ Tatsächlich geht es vor allen Dingen darum, auch nach einer Privatisierung nicht die Kontrolle zu verlieren. Das Risiko hält sich hier allerdings ohnehin in Grenzen, denn laut Linenkämper soll es nach dem Verkauf weiterhin eine staatliche Aufsicht geben, die sogar noch verstärkt wird.

Zukunft der Westspiel Casinos weitestgehend geregelt

Der privaten Eigentümerschaft der Spielbanken in NRW steht im Endeffekt nichts mehr im Wege. Aktuell macht man sich natürlich Gedanken um die Beschäftigten. Viele von ihnen sind seit Jahren in den Casinos angestellt. Ihre Interessen müssen auch bei einem geplanten Verkauf an erster Stelle stehen. An der Spielbankabgabe, wie sie das Land eingeführt hat, wird sich bei einem Eigentümerwechseln nichts ändern. Ebenso hat die Westspiel bekanntgeben, ihre knapp 200 Kunstwerke, die derzeit in den Casinos ausgestellt sind, nicht zu veräußern. Große Werke wie die von Günther Uecker, Andy Warhol und weiteren großen Malern werden auch weiterhin im Besitz der Westspiel bleiben und für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Jetzt, wo die Westspiel grünes Licht erhalten hat, stehen die ersten europaweiten Ausschreibungen kurz bevor. Wer welche Spielbank übernimmt und was am Ende wirklich aus den Angestellten wird, das steht in den Sternen. Bisher liefen die sechs Spielbanken der Westspiel Gruppe, zu der auch die Spielbank Bremen gehört, längst nicht mehr so gut wie noch vor 10 Jahren – man bedenke, dass lokale Unternehmen gerade seit einigen Jahren recht starke Konkurrenz von namhaften Online Casinos bekommen haben. Eigenen Angaben zufolge ist die Westspiel weiterhin Branchenführer im lokalen Bereich. Dennoch musste die Westspiel zuletzt einen Verlust in Höhe von 2,9 Millionen Euro kompensieren. Auf lange Sicht führt dieser Weg offensichtlich in den Ruin. Auch das ist einer der Gründe dafür, dass es noch immer keine Spielbank in Köln gibt. Der gewählte Standort ist nicht für alternative Nutzungen freigegeben. Die Westspiel will hier jedoch kein Risiko eingehen, sollte das eigentlich geplante Casino tatsächlich keine Umsätze erwirtschaften.

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Große Sorgen im Casino Duisburg

Wie die WAZ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung) bekanntgab, sind die Ängste vor allen Dingen in der Spielbank Duisburg deutlich zu spüren. 50 der mehr als 200 Beschäftigten haben bereits gegen den Verkauf protestiert. Lediglich der Direktort gibt sich entspannt: „Dieser Privatisierungsplan stand ja ganz oben im Koalitionsvertrag von CDU und FDP, ich kann das nicht beeinflussen und will es auch nicht kommentieren.“ Jochen Braun weiß allerdings auch, dass dem Personal eigentlich nicht viel passieren kann. Schließlich ist das Unternehmen gut aufgestellt. Entlassungen wären ein fataler Fehler, denn mit weniger Mitarbeitern als jetzt angestellt sind könne die Spielbank gar nicht betrieben werden.

Die Mitarbeiter selbst sind bereit, um ihren Job zu kämpfen. Zwar bestätigte Westspiel, dass die Bedürfnisse der Angestellten im Vordergrund stehen, eine Garantie für den Arbeitsplatzerhalt gibt es aber ebenso wenig wie die, dass die Standorte dort bleiben, wo sie es bisher sind. Noch befinden sich in allen Spielbanken mehrere hundert Mitarbeiter, die keine Ahnung haben, was ihnen in den kommenden Monaten bevorsteht. Sarah Philipp kommentierte hierzu: „Entschieden wurde über die Köpfe der Mitarbeiter hinweg. Die Mitte-Rechts-Koalition gibt weder eine Arbeitsplatz- noch eine Standortgarantie.

Über Westspiel

Die Infos auf der Webseite des Unternehmens werden wohl bald nicht mehr gelten: „Als führendes Unternehmen der Glücksspielbranche steht die WestSpiel-Gruppe für modernes Entertainment. Mit fünf Spielbanken, eine Dependance und 1,2 Millionen Besuchern jährlich bietet sie den perfekten Rahmen für Freizeitspaß, Spielvergnügen, Gaumenfreuden, Partys, Konzerte, Turniere und vieles mehr.“ Eigenen Angaben zufolge beschäftigt die Westspiel aktuell rund 850 Mitarbeiter an allen Standorten. Diese Menschen müssen nun geduldig abwarten, wer die Casinos übernimmt und ob sie auch weiterhin angestellt bleiben. Bisher nagt die Ungewissheit an dem Personal – ein Zustand, der hoffentlich recht schnell ein Ende findet. Schließlich hängt an den Jobs meist viel mehr. Ganze Familien bangen nun um ihre Existenz und bereiten sich bereits auf einen Kampf vor. Dass es der Westspiel schon lange nicht mehr so gut geht, steht außer Frage. Dennoch braucht es Klarheit für die Angestellten. Schließlich sind sie es, die am Ende den größten Verlust tragen müssen.

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